Gemeinsam für den Georgsbergtunnel – Breites Bündnis der Passauer Bürgerinitiativen

07. Oktober 2014

Nachdem der Georgsbergtunnel nachträglich in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen worden ist, steht auf Bundesebene demnächst eine Prüfung und Bewertung des Projektes an. Auf Einladung des Passauer Bundestagsabgeordneten Christian Flisek (SPD) haben sich nun die Vertreter des „Initiativkreises Georgsbergtunnel“ sowie der vier Passauer Stadtteilinitiativen getroffen, um sich über ihr weiteres gemeinsames Vorgehen auszutauschen.

Wie während des Treffens noch einmal deutlich wurde, eint die fünf Bürgerinitiativen die Überzeugung, dass der Georgsbergtunnel einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Verkehrssituation in und um Passau sowie zu einer hochwassersicheren Anbindung des nördlichen Landkreises an die Stadt Passau leisten könnte. Sie haben daher beschlossen, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen und zu intensivieren.

Ziel dieser Zusammenarbeit ist es nach Aussage von Angerer-Sprecher Max Mossbauer unter anderem, die Georgsbergtunnel-Diskussion im Landkreis Passau zu versachlichen und gemeinsam kreative Ideen für zusätzliche Maßnahmen zu entwickeln. Max Moosbauer schlug in diesem Zusammenhang beispielsweise eine Anger-Einhausung vor. Wie er im Gespräch deutlich machte, gehe er davon aus, dass das öffentliche Leben am Anger durch den Georgsbergtunnel und eine flankierende Einhausung wieder aufblühen würde.

MdB Christian Flisek versprach den Vertretern der Bürgerinitiativen, sie in Sachen Georgsbergtunnel weiterhin zu unterstützen. Er schlug ihnen vor, die gemeinsamen Treffen zu verstetigen, noch intensiver als bisher zu kooperieren und vor allem die anstehende Bewertung des Georgsbergtunnel-Projektes im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2015 aufmerksam zu verfolgen.

„Dass der Georgsbergtunnel für den Bundesverkehrswegeplan 2015 nachgemeldet wurde, ist für all diejenigen, die sich für eine umfassende Untersuchung dieses vielversprechenden Verkehrsprojektes eingesetzt haben, ein erster Erfolg. Nun gilt es aber, noch enger in der Stadt und im Landkreis zusammenzuarbeiten und den Bewertungsprozess auf Bundesebene konstruktiv zu begleiten“, so Christian Flisek.

Zum Hintergrund:

Die Projektvorschläge für den „Bundesverkehrswegeplan 2015“ (BVWP) zum Aus- und Neubau von Straßen, Schienenwegen und Binnenwasserstraßen liegen seit Sommer 2014 vor.

Rund 1.500 Vorschläge zum Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen, 1.000 Vorschläge für Schienenprojekte und 46 Vorschläge zum Ausbau der Binnenwasserstraßen sind an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geschickt worden. Sie erfolgten durch die Länder, die Deutsche Bahn AG, Verbände, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie durch Bürgerinnen und Bürger.

In den nächsten Monaten steht die Bewertung der angemeldeten Projekte an. Dabei werden unter anderem das Kosten-Nutzen-Verhältnis sowie Umwelt- und Raumordnungsbelange untersucht. Dieser Prozess wird bis weit in das Jahr 2015 andauern. Eine Einordnung der Projekte in Priorisierungskategorien wird erst nach Abschluss dieser Projektbewertungen erfolgen.

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Lesen Sie hierzu auch einen Artikel aus der Passauer Neuen Presse:
PNP - Bürgerinitiativen ziehen für Georgsbergtunnel an einem Strang

Bildquelle: © Büro Flisek (Personen von links nach rechts: Franz de Reuver, Boris Burkert, Diana Niebrügge, Christian Flisek, Werner Wagner, Heinz Jacob, Willi Schmöller, Max Moosbauer)

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