Ambulante Kur wird wieder Pflichtleistung – MdL Christian Flisek: „Längst überfälliger Schritt, für den wir lange gekämpft haben.“

14. Juni 2021

„Die Wiederaufnahme der ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten in den Pflichtleistungskatalog der Krankenkassen ist eine sehr gute Nachricht für das niederbayerische Bäderdreieck. Diese Maßnahme ist seit langem überfällig und ein dringend notwendiges Konjunkturprogramm für unsere von Corona gebeutelten Kurorte. Davon werden nicht nur die Heilbäder profitieren, sondern die gesamte Region. Die Abschaffung der ambulanten Kuren 1996 durch die Regierung Kohl und den damaligen Gesundheitsminister Seehofer hatte bei den Kurorten zu großen finanziellen Einbußen geführt. Viele Jahre lang haben die SPD und auch ich persönlich dafür gekämpft, dass diese Entscheidung rückgängig gemacht wird. Ich freue mich, dass zuletzt auch in der Union ein Umdenken stattgefunden hat und es nach langem Ringen in dieser Legislaturperiode endlich gelungen ist, die Wiedereinführung auf den Weg zu bringen. Der Ausbau der präventiven Gesundheitsförderung kommt genau zur richtigen Zeit. Denn die Bedeutung der Gesundheitserhaltung und -wiederherstellung wird aufgrund des demografischen Wandels und der zunehmenden psychischen Belastungen der Arbeitswelt in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Ich bin überzeugt, von einem umfassenden Prävention- und Rehabilitationsangebot profitieren am Ende nicht nur der einzelne Patient, sondern die Gesellschaft insgesamt.“

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