MdL Flisek: Kreis-Wohnungsbau leistet wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

11. März 2019

Beim Ortstermin in Fürstenzell besichtigte der Passauer Landtagsabgeordnete Christian Flisek gemeinsam mit dem erstem Bürgermeister Manfred Hammer, dem dritten Bürgermeister Michael Gruber und den Marktgemeinderäten Margot Kiefner und Franz Voggenreiter sowie dem Geschäftsführer Stefan Schmidbauer die Bauflächen in der Passauer Straße.

Öffentlich gefördert sollen hier in zwei Bauabschnitten im Auftrag der Kreis-Wohnungsbau GmbH (KWG) Passau 24 Wohneinheiten für Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen entstehen. „Mit einer geplanten Kaltmiete von 4,60 € pro Quadratmeter liegen wir gut unter dem Durchschnitt im Landkreis Passau, der zwischen sechs und sieben Euro liegt“, erklärte Geschäftsführer Schmidbauer. Die KWB wurde bereit 1952 gegründet und errichtet und betreut seitdem Wohnanlagen im Landkreis Passau. Neben Stadt und Landkreis Passau sind die Stadt Pocking, der Markt Fürstenzell, der Markt Hofkirchen, der Markt Hutthurm, die Gemeinde Büchlberg und die Sparkasse als Gesellschafter an der GmbH beteiligt. „Es ist gut, dass es im Landkreis Passau auch einen Bauträger gibt, der von den Kommunen getragen wird und für leistbaren Wohnraum in der Fläche sorgt“, lobte Flisek. Gerade die Mietsteigerung in den letzten hätten gezeigt, dass es der Markt alleine nicht richten kann. „Anders als der Freistaat Bayern ziehen sich die Verantwortungsträger vor Ort nicht aus dem sozialen Wohnungsbau zurück, sondern bemühen sich nach Kräften, neuen zu schaffen. Bei diesem Vorhaben brauchen die Kommunen jedoch mehr Unterstützung, z. B. beim Verkauf staatlicher Grundstücke oder beim Betrieb von kommunalen Wohnbauunternehmen wie der Kreis-Wohnungsbau GmbH“, forderte Flisek. Die SPD im Bayerischen Landtag fordere daher eine Wohnbauoffensive mit dem Bau von 20000 geförderten Wohnungen pro Jahr und eine deutliche Erhöhung der Mittel zur Wohnbauförderung. „Denn wenn es nach der Bayerischen Verfassung geht, hat jeder Bewohner Bayerns Anspruch auf eine angemessene Wohnung“, schloss der Landtagsabgeordnete.

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