Statement von MdL Christian Flisek zum Medizincampus Niederbayern

22. März 2022

Niederbayern bekommt einen Medizincampus.

Diese Entscheidung ist eine hervorragende Nachricht für die Menschen in Stadt und Landkreis Passau und ganz Niederbayern. Dafür haben die SPD und ich auf unterschiedlichen Ebenen lange gekämpft. Immer wieder haben wir betont, dass wir auch Niederbayern eine staatliche Medizinerausbildung brauchen. Es freut mich, dass unsere Initiativen im Passauer Stadtrat und im Bayerischen Landtag endlich zum Erfolg geführt haben. Wir bekommen damit die große Chance, unsere Gesundheitsregion auf ein neues Niveau zu heben. Mein Dank gilt auch Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der als Dienstherr des Klinikums Passau diese Initiative von Beginn an mit Vollgas unterstützt hat. Passau ist bereit mit allen Partnern in der Region Niederbayern diesen wichtigen strukturellen Schritt zur Stärkung unserer Gesundheitsversorgung zu gehen. Es freut mich, dass sich das Konzept der Universität Regensburg durchgesetzt hat. Das Konzept wurde in enger Abstimmung mit der Universität Passau erarbeitet und ist ein maßgeschneidertes Konzept aus Ostbayern für Ostbayern. Das Modell sieht vor, das über 100 zusätzliche Medizinstudienplätze in Regensburg geschaffen werden. Dort sollen die Studierenden die Vorklinik absolvieren und anschließend auf die niederbayerischen Krankenhäuser zur klinischen Ausbildung verteilt werden. Die Studierenden werden also von Beginn an und durchgehend in Ostbayern ausgebildet. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich die jungen Ärztinnen und Ärzte auch nach Abschluss ihrer Ausbildung in unserer Region niederlassen. Das ist entscheidend, um Ärztemangel und Praxissterben in der Region zu verhindern und die lokale Gesundheitsversorgung zu sichern. Die Errichtung des Zentrums für digitale Medizin an der Universität stärkt den Hochschulstandort Passau in einem wichtigen Zukunftsfeld. Sie wird die Attraktivität unserer Stadt für junge Menschen weiter steigern.“

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